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Wir, die Heilpädagogische Hilfe Querfurt e.V, sind ein Verein, der im Bereich der Behindertenhilfe tätig ist.

 

Zu unserer Hauptaufgabe haben wir es uns gemacht, uns aktiv für die Rechte behinderter Menschen und ihre Gleichbehandlung einzusetzen.

 

Unsere Hilfe und Unterstützung geben wir den behinderten Menschen in unserer Werkstatt und in den zu unserem Verein gehörenden Wohnstätten für die behinderten Werkstattbeschäftigten.

 

Seit 1990 steht unsere Einrichtung für kompetente und zuverlässige Hilfeleistung in der Betreuung, Förderung und Begleitung für Menschen mit Behinderungen.

 

Der Verein der Heilpädagogischen Hilfe Querfurt e.V. arbeitet unter dem Dach der Diakonie.

 

Häufig gestellte Fragen

 

Frage:

Unter welchen Voraussetzungen wird man in der Werkstatt aufgenommen?

 

Antwort:

Personen, die wegen ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen oder Besonderheiten nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erwerbstätig werden können, haben das Recht auf einen Werkstattplatz.

Eine Schwerbeschädigung spielt dabei keine Rolle.

 

Frage:

Wie ist der Werdegang in einer Werkstatt für behinderte Menschen?

 

Antwort:

Mit der Bestätigung des Antrages auf Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen durch den Fachausschuss werden die Antragsteller in der Regel am 01. September des laufenden Jahres aufgenommen. Es gibt aber auch die Quereinsteiger, die zu anderen Zeiten aufgenommen werden.

In der Regel durchlaufen die neuen Mitarbeiter in drei Monaten das Eingangsverfahren. Im Eingangsverfahren wird eine Kompetenzanalyse erstellt und gemeinsam mit dem behinderten Mitarbeiter festgestellt, wo seinen Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten liegen. Diese Erkenntnisse fließen in einen individuellen Bildungsplan ein. Nach dem Eingangsverfahren wird der Teilnehmer in den Berufsbildungsbereich (BBB) übernommen.  Dieser umfasst den Zeitraum von 24 Monaten. Ziel des BBB ist es Menschen mit Behinderung bei der Entwicklung einer adäquaten beruflichen Perspektive zu unterstützen und dadurch die weitestgehend selbständige Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.

Nach Absolvierung des BBB erfolgt die Übernahme in einen der Arbeitsbereiche der Werkstatt.

 

Frage:

Welche Arbeiten werden verrichtet?

 

Antwort:

In der Werkstatt gibt es sechs Arbeitsbereiche, in denen die im folgenden genannten Tätigkeiten ausgeführt werden:

 

1.  Nähwerkstatt (nähen, stanzen, nieten usw.)

2.  Metallwerkstatt (sägen, bohren, nieten, pressen, usw.)

3.  Holzwerkstatt (sägen, schleifen, tackern, bohren)

4.  Montagewerkstatt (montieren, sortieren, etikettieren, verpacken)

5.  Garten- und Landschaftsgestaltung (pflegen von Gras- und Gartenflächen, Bäume verschneiden usw.)

6. Hauswirtschaftsbereich ( kochen, backen, basteln, allgemeine häusliche Arbeiten)

 

Frage:

Was habe ich davon, in einer Werkstatt für behinderte Menschen zu sein?

 

Antwort:

Für jeden Mitarbeiter ist der Arbeitstag sieben Stunden lang. In den sieben Stunden sind alle Pausen enthalten. Die Arbeit beginnt 7:30 Uhr und endet 14:30 Uhr. In dieser Zeit werden die unterschiedlichsten Arbeiten je nach Arbeitsbereich verrichtet.

Neben der Arbeit gibt es auch ein umfangreiches Angebot an arbeitsbegleitenden Maßnahmen. Das sind Tätigkeiten, die in einem sehr engen Bezug zur täglichen Arbeit stehen, zum Beispiel Förderung der körperlichen Beweglichkeit durch Pausengymnastik und Tanz, aber auch verschiedene Sportarten wie Fußball und Tischtennis oder Nordic Walking. Zur Sprach- und Bildungsförderung tragen Angebote zum Lesen, Schreiben, Rechnen, Singen  und Musizieren bei. Besonders Interessierte laden unsere engagierten Mitarbeiter auch zur Teilnahme an Computer- und Fotoarbeitsgemeinschaften ein.